bookmark_borderZwischenstation

Bin wieder zuhause. Levi begrüßen und knuddeln, Sachen umpacken, morgen weiter nach Laach zu weiteren stillen Tagen. Lese ich, was ich geschrieben habe, spüre ich, dass ich nicht wirklich alles rüberbringen kann. Kaum zuhause, kommt mir wieder viel entgegen. Natürlich checke ich auch die Mails durch und kriege von einem Freund den Hinweis: www.augustiner-in-erfurt.de/aktuelles : die Donnerstagsmessen mit meinen Figuren. Eine echte Freude die ich zum Abschluss mit allen teile

Gottes Segen

bookmark_borderFrankfurt Hbf.

Es ist so, wie man es sich immer vorstellt: nach den stillen Tagen allein in Wald, Feld und Flur klappt mit den Zügen garnichts: zuerst sind alle weg, die dann fahren, machen Umwege wegen einer Baustelle etc. und ich bemühe mich in dem, was in der Stille so gut zu ertragen ist: Zeit haben.

Hier am Bhf. in Frankfurt sieht man viele Menschen aus der Ukraine….

bookmark_borderWetzlar

Die Wanderung fing mit Sonnenschein an und es hörte auf zu schneien. Vor Wetzlar ein herrlicher Rundblick. Die Wege ließen sich gut gehen. Nur in der Ebene vor den Städten wurde der Ostwind scharf. In Wetzlar war ich im Dom, der sehr schön ist.

Leider sind die Verbindungen sehr schwierig und ich werde erst gegen 18 Uhr Zuhause sein. Morgen geht es weiter nach Laach. Vielleicht kann ich heute Abend noch berichten und morgen auch noch.

bookmark_borderSolmser Hof

Immer wieder finde ich es interessant, Menschen in Cafés oder Restaurants zu betrachten.😈 Meine Unterkunft ist gutbürgerlich, die Gaststätte griechisch. Zwei größere Gruppen (Familien??) quetschen sich an zwei Tischen (natürlich wurde ordnungsgemäß kontrolliert). Die Stimmung ist sehr gut. Der Geräuschpegel dementsprechend. Allen Trends zum Trotz scheinen die Menschen das seit Jahren Gewohnte, Vertraute zu lieben. So ein Ambiente incl. Essen gabs schon in meiner Kindheit. Aber tatsächlich: unter den Besuchern sind keine Kinder und Jugendliche. Ich bin froh, in größerer Distanz alleine an einem Tisch zu sitzen. Heute Nachmittag habe ich mich wieder testen lassen.

Am Tisch gegenüber wird gerade die Weltpolitik erklärt.

bookmark_borderBraunfels

Der Winter ist hier jetzt auch angekommen. Eigentlich ist es fürs Wandern kein Problem: wenn man/frau läuft, wird es warm und die Natur zeigt neue andere Reize. Allerdings kann man sich kaum auf eine Bank zum Rasten hinsetzen und da es auf dieser Strecke keine Schutzhütten gibt, war das kleine Bistro am Wildpark ideal. Die Ausschilderung des Weges war auf dieser Strecke unterirdisch: wenn es Beschilderung gab, war sie verblast und nicht lesbar. Ich musste öfters hin und her gehen, aber dennoch war ich früh hier. Wahrscheinlich, weil ich wegen des Wetters keine Fotos gemacht habe und auch sonst lieber stramm vorwärts gegangen bin.

Ich wohne im Somser Hof, wird von Griechen geführt. Man merkt, dass die meisten Gastronomen den lookdown genutzt haben um Zimmer und Bäder zu sanieren. Sehr angenehm.

Diesmal hatte ich etwas Zeit für den Ort, den ich ja kenne. Hier gefällt es mir besser als in Weilburg.

Es schneit und windet weiter. Morgen werde ich die kurze Strecke nach Wetzlar laufen und von dort mit dem Zug nach Hause fahren. Evtl. laufe ich dann von Assmannshausen den Rheinsteig zurück. Zuhause kann ich die Wäsche wechslen und bin ab Sonntag noch für ein paar Tage in Maria Laach.